
All you need is Laaf!
Das Volk der Laafen

Dürfen wir uns kurz vorstellen?
Wir sind die Laafen.
Vor vielen Jahrtausenden lebten wir in einem Land,
das wir jetzt den Nordpol nennen.
Zu jener Zeit war es dort noch sonnig und warm.
Langsam wurde es jedoch immer kälter, und um nicht zu erfrieren,
beschlossen wir, uns in den Erdball einzugraben.
Viele Jahrtausende später gruben wir uns wieder an die Erdoberfläche,
und zwar in Holland, im Freizeit- und Märchenpark

Dort bauten wir unser erstes Dorf.
Aber inzwischen ist es hier ein bisschen eng geworden
und deshalb sind wir auf der Suche nach neuen und schönen Fleckchen auf dieser Erde.
Am liebsten bei netten und gemütlichen Menschen,
die uns adoptieren möchten.

Urmutter Lot
Wir sind die Laafen.
Vor vielen Jahrtausenden lebten wir in einem Land,
das wir jetzt den Nordpol nennen.
Zu jener Zeit war es dort noch sonnig und warm.
Langsam wurde es jedoch immer kälter, und um nicht zu erfrieren,
beschlossen wir, uns in den Erdball einzugraben.
Viele Jahrtausende später gruben wir uns wieder an die Erdoberfläche,
und zwar in Holland, im Freizeit- und Märchenpark

Dort bauten wir unser erstes Dorf.
Aber inzwischen ist es hier ein bisschen eng geworden
und deshalb sind wir auf der Suche nach neuen und schönen Fleckchen auf dieser Erde.
Am liebsten bei netten und gemütlichen Menschen,
die uns adoptieren möchten.

Urmutter Lot
Leider vermehren sich die Laafen
seit 2002 nicht mehr
und tauchen nur noch äußerst selten auf.

Ursprünglich wurden alle Laafen mit einem eigenen Reisepass geliefert,
der auch ein Foto des Laafs enthielt.
Jeder Laaf trägt eine speziell geschlagene Münze
und an der Unterseite einen Stempel mit der Identifikationsnummer,
die auch im Reisepass stand.

Zu jedem Laaf gab es einen bunten Karton, in dem er sicher eingepackt war.
Ab und zu können wir Ihnen Laafen im Original-Karton bieten.
Ab und zu auch mit Reisepass.

Und hier folgt die ausführlichere Geschichte über das Volk der Laafen
(Geschrieben durch Ton van de Van, Kreativ-Direktor in de Efteling)
Es war einmal ein friedliches kleines Volk, das vor vielen Jahrtausenden glücklich und zufrieden in einem Land lebte, welches für sie der Himmel auf Erden war. Dieses kleine Paradies lag hoch oben am Polarkreis, dort wo damals und jetzt die Lappen beheimatet sind. Zu jener Zeit war es in diesen Gefilden noch herrlich warm und die Bewohner, das Volk der Laafen, konnte unter freiem Himmel leben und wohnen. Sie brauchten daher auch keine Behausungen bauen. Ja, es war ein richtiges Schlaraffenland, ein Land wo Milch und Honig floss.
Alle Laafen haben denselben Vater, nämlich Urvater „Laaf“. Er war mit der einzigen Frau des Volkes der Laafen verheiratet, und zwar mit „Lot“. Urmutter Lot ist eine sehr bedeutende und wichtige Person in der Laafengemeinschaft, denn sie ließ und lässt die Laafen leben. Das Volk der Laafen ist ein sehr außergewöhnliches Volk. Laafen können nämlich nicht sterben. Wenn ein Laaf sich alt und gebrechlich fühlt, geht er zu Urmutter Lot. Diese nimmt sich seines Schicksals an und gibt ihm dank ihrer laafschen Urkraft einen ‘Kick‘, damit er wieder Kraft für ein neues und aktives Leben hat.
Der einzige Laaf, der endgültig sterben musste, war Laaf selbst, der Urvater. Als er sein Volk vor der aufkommenden Kälte retten wollte, wurde er das Opfer seines eigenen Planes. Die immer stärker werdende Kälte bedeutete eine Naturkatastrophe für das Volk der Laafen. Urvater Laaf wusste, dass all seine Untertanen endgültig den Tod finden würden, wenn die Temperatur unter 20 Grad minus sinken sollte. In der Zwischenzeit war der Nordpol mit einer dicken Eisschicht bedeckt und das Volk der Laafen wurde durch das sich immer weiter auftürmende Eis bedroht. Viele Laafen litten inzwischen unter starken Erfrierungen. Urvater Laaf beauftragte daraufhin sein Volk, ein riesiges Loch zu graben, um dann in das Erdinnere vordringen zu können. Laaf wusste aus den Beschreibungen der ältesten Laaf-Urkunden, dass im Erdinneren ein warmer Lava-Brei für wohlige Wärme sorgen würde. Als das Loch fertig war und Lot alle Laafen in ihre Obhut genommen hatte, kroch das Volk der Laafen in den schützenden Schoß der Mutter Erde.
Der alte Laaf war jedoch noch auf der Suche nach Lot, da er glaubte, sie sei immer noch dabei, alle Laafen zu versammeln. Bei einer atemberaubenden Kälte von 60 Grad unter Null erreichte Laaf nach einer stundenlangen Suche schließlich taumelnd das Loch. Doch es war zu spät …
Die große Wanderung unter der Erde, die viele Jahrtausende dauern sollte, hatte nun, so erzählt die Geschichte, für die anderen Laafen den Anfang genommen.
Von der langen Reise selbst ist bis jetzt nur wenig bekannt. Man erzählt sich, dass die Laafen ab und zu an die Erdoberfläche kamen – und das ging mit gewaltigen Lava-Ausbrüchen einher. Vulkane auf der ganzen Erde zeugen davon. Doch sie fühlten sich nirgendwo so richtig zu Hause.
Bis sie 1989 auf einmal fröhliche Musik hörten und inne hielten. Sie kamen an die Erdoberfläche und schauten sich um. Sie waren im großen Freizeitpark „de Efteling“ angekommen. Dort ging es so fröhlich und lustig zu, dass sich die Laafen sofort zu Hause fühlten. Sie entschlossen sich in „de Efteling“ zu bleiben und fingen an, dort ihr eigenes Dorf zu bauen.







